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Maria Schrader mit dem LiteraturBüro OWL zu Gast im Stadtgymnasium

Die Lesung zum Buch  „Der Russe ist einer, der Birken liebt“ von Olga Grasnowa fand am 10.11. in der Aula des Stadtgymnasiums Detmold statt. Neben Vertreterinnen und Vertretern der Sparkasse, des Freilichtmuseums, des LiteraturBüros Ostwestfalen-Lippe, die seit zehn Jahren in Kooperation Lesungen im Rahmen der Lesereihe „Dorfgeschichten“ ermöglichen, und der LZ waren ebenfalls rund 210 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe (EF, Q1, Q2) anwesend.

Das Buch handelt von einer jüdischen Aserbaidschanerin, namens Mascha, die sich nach einem schweren Schicksalssachlag und eingeholt von ihrer Vergangenheit auf Heimatsuche nach Israel begibt, bis es sie am Ende nach Palästina verschlägt.

Die Darbietung des Buches selbst übernahm die angesehene deutsche Schauspielerin und Regisseurin Maria Schrader, die noch am Abend zuvor mit dem Herbert-Strate Preis ausgezeichnet wurde und für die Lesung extra nach Detmold angereist ist, direkt in unsere beschauliche und gemütliche Aula des Stadtgymnasiums Detmold. Diese wurde, um Atmosphäre zu schaffen und uns auf die folgende Lesung einzustimmen, so beleuchtet, dass die Scheinwerfer allein den Tisch und den Stuhl, auf dem Frau Schrader später sitzen würde, auf der Bühne beleuchteten und das Publikum somit im gedämpften Licht saß.

Gleich zu Anfang der Lesung gab es eine kleine Einführung zum Inhalt des Buches durch Frau Dettmer vom LiteraturBüro. Ebenfalls haben wir einen kurzen Überblick über den Konflikt zwischen den Israelis und Palästinensern im Nahen Osten, wo sich später auch die Hauptfigur des Buches befinden wird, erhalten. Dieses empfand ich als sehr hilfreich, da es mir half die Charaktere in ihren Handlungen nachzuvollziehen.

Als Maria Schrader dann übernahm, um das Buch vorzustellen, wirkte sie sehr sympathisch und aufgeschlossen. Die Vortragsweise empfand ich ebenfalls als sehr angenehm, da sie eine sanfte Stimme besitzt. Sie machte während der Lesung sogar ab und zu eine Pause, um gewisse Begriffe zu erklären, so dass jeder dem Verlauf des Buches folgen konnte.

Im Anschluss forderte uns Maria Schrader auf Fragen zu stellen, entweder zum Buch oder auch zu ihrem Beruf als Schauspielerin. Es entstand eine interessante Diskussion zwischen uns Schülern und unter anderem Frau Schrader darüber, ob und wie weit die historische Verantwortung Deutschlands für den Tod von Millionen Juden die jetzige Beziehung zum israelischen Staat bestimmt und bestimmen sollte, da die Kritik aufkam, dass das Buch vielleicht dazu neige ein bestimmtes Bild Israels zu kreieren. Während dieser Diskussion brachte Frau Schrader persönliche Erfahrungen, die sie in Israel bzw. mit diesem Thema gemacht hat, ein und hörte sich auch geduldig und interessiert die Schülermeinungen dazu an.

Im Großen und Ganzen empfand ich die Lesung als sehr gelungen. Die Thematik des Buches und die Vortragsweise haben es sehr interessant und informativ für uns Schüler gemacht und hat den Einen oder Anderen auch dazu angeregt sich eine Meinung zu bestimmten Thematiken zu bilden.

Lejla Hoxha (Q2)